Junge Stimmen erinnern an die Bombardierung Wulfens vor 81 Jahren

Bei der Gedenkfeier zum 81. Jahrestag der Bombardierung Wulfens am 22. März 1945 haben drei Schüler der Gesamtschule Wulfen mit eindrucksvollen Redebeiträgen an die Opfer erinnert. Ben Krajkowski, Philip Krajkowski und Benjamin Gumpert aus dem Leistungskurs Geschichte gestalteten die Veranstaltung am Samstag, 22. März, aktiv mit und setzten bewegende Akzente. Schulleiter Hermann Twittenhoff würdigte das Engagement: „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Ernsthaftigkeit und Tiefe sich unsere Schüler mit der Geschichte auseinandersetzen. Ihr Beitrag zeigt, dass Erinnerung nicht nur bewahrt, sondern aktiv gestaltet wird – und dass sie eine wichtige Grundlage für verantwortungsbewusstes Handeln in der Gegenwart ist.“

In ihren Ansprachen schilderten die Schüler die dramatischen Ereignisse der letzten Kriegstage, als ein alliierter Luftangriff das damalige Dorf schwer traf und 23 Zivilisten ums Leben kamen. Zugleich schlugen sie eine Brücke in die Gegenwart und machten deutlich, welche Bedeutung das Erinnern für das Verständnis heutiger Konflikte und den Erhalt des Friedens hat.

„Spaltung führt in den Abgrund, aber Erinnerung führt uns zusammen“, zitierte einer der Schüler in seiner Rede und rief gemeinsam mit seinen Mitschülern zu Toleranz, Menschlichkeit und demokratischem Engagement auf. Die Beiträge wurden von den Anwesenden mit großem Beifall aufgenommen und unterstrichen, wie lebendig Erinnerungskultur sein kann, wenn sie von jungen Menschen getragen wird.

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