Gesamtschule Wulfen ist erneut „Starke Schule“

Die Gesamtschule Wulfen hat den fünften Platz des bundesweit größten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gewonnen. Der Leiter der Schule, Hermann Twittenhoff, die Abteilungsleiterin der Jahrgänge 9 und 10, Inge Richert, sowie die beiden Schülersprecher Jan Schonebeck und Johanna Twittenhoff freuten sich gemeinsam in Düsseldorf über die Auszeichnung von Schulministerin Sylvia Löhrmann. Über 500 Bewerbungen waren eingegangen. Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung auf die Berufswelt leisten und wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt. „Die prämierten Schulen gestalten ihre pädagogische Arbeit so, dass alle Jugendlichen bestmöglich individuell gefördert werden und ihre Stärken entfalten können. Sie sind nicht nur Lern-, sondern auch Lebensorte. Durch die Netzwerkarbeit können die hervorragenden Konzepte der Schulen, gerade in den Bereichen Sprachförderung und Inklusion, auch weiteren Schulen zugutekommen“, so Ministerin Löhrmann, die den Wettbewerb in NRW unterstützt.
„Der Gesamtschule Wulfen gelingt ein starker sozialer Zusammenhalt, der sich durch das respektvolle Miteinander im Schulleben zeigt. Außerdem haben wir durch unseren ganzheitlichen Förderansatz bestehend aus Inklusion, individueller Förderung und Sprachförderung sowie dem breiten Angebot im musischen, künstlerischen und naturwissenschaftlichen Bereich die Jury überzeugen können“, sagte Hermann Twittenhoff. Aufgrund dieser Nominierung wird die Gesamtschule Wulfen in ein länderübergreifendes Netzwerk aufgenommen: Vier Jahre lang erhalten Lehrkräfte und Schulleitungen hier Zugang zu zahlreichen akkreditierten Fortbildungen zur Unterrichts- und Organisationsentwicklung. Das Netzwerk hat sich zu einem Forum entwickelt, in dem sich die engagiertesten Lehrkräfte Deutschlands austauschen, weiter qualifizieren und über Bundeslandgrenzen hinweg zusammen an der Schule von morgen arbeiten. „Unser Anliegen ist es, gute Schulen zu stärken und dafür zu sorgen, dass sich ihre ausgezeichneten Konzepte weiter verbreiten. Die Preisträger dieser Veranstaltung nehmen eine Leuchtturm-Funktion in der deutschen Schullandschaft ein“, sagt John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Hertie-Stiftung, stellvertretend für die Projektpartner. Bewerben konnten sich alle allgemeinbildenden Schulformen, die zur Ausbildungsreife führen. Aus den rund 500 Einsendungen hat die Jury mit Experten aus Bildung, Ausbildungsmarkt, Wirtschaft und Wissenschaft auf Basis der schriftlichen Bewerbungen und nach über 60 Schulbesuchen die Landessieger ermittelt. Bei ihrer Entscheidung bewertete die Jury, wie Schulen und Lehrkräfte Grundlagen schaffen, Begabungen ausbauen, Übergänge meistern und Netzwerke nutzen. Dabei wurden die jeweiligen regionalen und soziokulturellen Rahmenbedingungen mit berücksichtigt.