Die gymnasiale Oberstufe

Was bedeutet gymnasiale Oberstufe? 

Grundlage für die Arbeit ist die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die gymnasiale Oberstufe des Landes Nordrhein- Westfalen, wie sie auch für die Oberstufen der Gymnasien gilt.

Daneben stehen die Lehrpläne und Richtlinien der einzelnen Unterrichtsfächer für die Sekundarstufe II und die Vorgaben für das Zentralabitur im Land Nordrhein Westfalen.

Die gymnasiale Oberstufe schließt in der Regel mit dieser Abiturprüfung ab. Mit dem Abiturzeugnis besitzt man die „Allgemeine Hochschulreife“. Sie berechtigt zum Studium in allen Bundesländern. Die Fachhochschulreife kann bereits vorher erreicht werden.

In der gymnasialen Oberstufe können Schülerinnen und Schüler die Schullaufbahn in einem bestimmten Rahmen mitbestimmen; dadurch ergeben sich individuelle Stundenpläne. An Stelle des Klassenverbandes treten kontinuierliche Kursbindungen; an Stelle der Klasse gibt es den Jahrgang. Eine Beratungslehrerin oder ein Beratungslehrer begleitet eine Jahrgangsstufe bis zur Abiturprüfung.

Die Schülerinnen und Schüler wählen  innerhalb fester Vorgaben Leistungs- und Grundkurse. Grundkurse sichern vorrangig die notwendige Breite der gemeinsamen Grundbildung, Leistungskurse unterscheiden sich davon durch größeren Umfang der Themenbereiche, höhere Intensität ihrer Behandlung und durch den anspruchsvolleren Grad der methodisch-(vor)wissenschaftlichen Erarbeitung.

Es ist möglich, bei besonders guten Leistungen am Ende der Klasse 10 das Abitur bereits nach weiteren zwei Jahren abzulegen. Aber für die meisten Schülerinnen und Schüler besteht der Regelfall, die Hochschulreife erst nach drei Jahren zu erwerben. Deswegen sind fast alle Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe bei ihrem Eintritt in ihrem 11. Schuljahr. Seiteneinsteiger von Realschulen oder Hauptschulen finden so Mitschüler im gleichen Alter.

Die gymnasiale Oberstufe der Gesamtschule bietet wegen der besonderen Fördermöglichkeiten auch Spätentwicklern und Seiteneinsteigern von anderen Schulen gute Möglichkeiten, das Abitur zu schaffen.

Was sind besondere Akzente der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule Wulfen?

Neben dem Pflichtbereich der sprachlichen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Unterrichtsfächer setzt die Gesamtschule Wulfen weitere Akzente in ihrer gymnasialen Oberstufe:

  • Das Angebot der Fächer ist den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler angepasst.
  • Als Leistungskurse kommen in Frage: Deutsch, Englisch, Geschichte, Pädagogik, Mathematik und Biologie.
  • Formen fächerübergreifenden Lernens und  Projekte sind Bestandteil des Unterrichts.
  • Französisch und Spanisch stehen als neu einsetzende Fremdsprachen in der gymnasialen Oberstufe zur Auswahl.
  • Wir betreiben intensive Berufs- und Studienvorbereitung. Das Berufspraktikum, Informationen über Berufswahl und Bewerbung (in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt) und Besuche an Universitäten eröffnen Blicke auf berufliche Möglichkeiten.
  • Die Förderung von Schülerinnen und Schülern, die nicht von Anfang an das Abitur angestrebt haben, hat einen hohen Stellenwert.
  • Grundsätzlich legen fast alle Schülerinnen und Schüler das Abitur nach 13 Schuljahren ab!