Einige Mädchen der Klasse 8.3 haben den Projektwochen -Wettbewerb des 7./8. Jahrgangs mit ihrem Thema "Filme in der Zukunft" gewonnen:

Stella Litzka, Melissa Engelen, Maureen Kitscha, Jolie Kitscha, Michelle Mentrop, Josi Ewert und Karina Bugaeva - Lara Onnebrink fehlt leider auf dem Foto.

Den Film kann man sich auf unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/GesamtschuleWulfen/ ansehen.

 

35 angehende Abiturienten des Leistungs­kurses Geschichte der Gesamtschule Wulfen und ihre Lehrer Werner Thies, Niels Kohlhaas und Özgün Cicek besuchten zwei der wichtigsten historischen Pole der deutschen Geschichte.

Zuerst setzten sie sich im Konzentrationslager Buchenwald mit der dunkelsten Seite des Nationalsozialismus kritisch auseinander. Hier ließ die SS 1937 ein Konzen­trationslager errichten. Der Name "Buchenwald" wurde zum Synonym für die nationalsozialistischen Verbrechen.

Danach führte sie ihr Weg in das nur acht Kilometer entfernte Weimar. „Diese Stadt ist ein Symbolort mit großer Vergangenheit. Zwischen Klassik und Bauhaus, zwischen Gedenkstätte Buchenwald und Schloss Ettersburg entfaltet sich Weimars kulturelles Leben, so werden hier Erinnerungen wach gehalten“, sagte Schulleiter Hermann Twittenhoff.

Gesamtschüler aus Wulfen besuchen Künstler

Voller Stolz präsentieren die Gesamtschüler ihre Bilder zum Thema Klimaschutz. Rechts im Bild der Künstler Jürgen H. Block.

Gemeinsam einen Tag mit einem Künstler zu verbringen und mit ihm zusammen zu arbeiten, eine artistic seed, diese Chance nutzten 20 Schüler des 9. und 10. Jahrgangs der Gesamtschule Wulfen. „Die Aktion ist Teil des Programms ‚KlimaKunst­Schule‘“, sagt Schulleiter Hermann Twittenhoff und weiter: „Junge Menschen begegnen ausgewählten Künstlern, die etwas bewegen wollen.“ Die soge­nannten artistic seeds sind Kunsterlebnis, Workshop und Inszenierung zugleich und dienen als Inspiration für Schulprojekte zum Thema Klimaschutz.

Die Gesamtschüler haben den Künstler Jürgen H. Block kennen gelernt. Er erstellt sogenannte „Erdwächter“. Sie sind nicht nur Kunstwerke, die in aller Welt gezeigt werden. Sie sind auch lebendige Erinnerung daran, dass der Planet Erde mehr ist als eine Ressource, die ausgebeutet werden kann. „Sie ist unser Lebensraum, den es zu bewahren gilt“, so Jürgen H. Block. Für seine Arbeiten arrangiert er kleine Stücke aus Tonschiefer, die er Augensteine nennt. Das sind Unikate, nach denen er zum Teil lange sucht und um die er mystische Wesen entstehen lässt. Gemalt mit unbehandelten Erden, die er auf seine Reisen zusammengetragen hat.

Nach einem Besuch des Künstlers und dem Kennenlernen seiner Arbeiten und der Galerie fuhren die Gesamtschüler zu einem weiteren ganztägigen Workshop nach Mülheim. Jeder Schüler hat eine eigene Acrylmalerei zu dem Oberthema Klimaschutz erstellt. Die Ideen zu den Bildern entwickelten die Schüler im Unterricht. Den kreativen Prozess unterstützte Jürgen H. Block. Gerade bei der Einarbeitung von gesammelten Materialien auf die Leinwand teilte er seine Erfahrungen mit dem Nachwuchs. „Um den Betrachter der entstandenen Bilder nachdenklich zu stimmen wurden zum Teil Bonbonpapiere, Folien aber auch Naturmaterialien wie Stöcke, Steine und Sand in die Bilder eingebaut“, so Hermann Twittenhoff. Eine Ausstellung der Arbeiten ist in der GSW geplant.

Die Gesamtschule Wulfen hat den fünften Platz des bundesweit größten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gewonnen. Der Leiter der Schule, Hermann Twittenhoff, die Abteilungsleiterin der Jahrgänge 9 und 10, Inge Richert, sowie die beiden Schülersprecher Jan Schonebeck und Johanna Twittenhoff freuten sich gemeinsam in Düsseldorf über die Auszeichnung von Schulministerin Sylvia Löhrmann. Über 500 Bewerbungen waren eingegangen. Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung auf die Berufswelt leisten und wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt. „Die prämierten Schulen gestalten ihre pädagogische Arbeit so, dass alle Jugendlichen bestmöglich individuell gefördert werden und ihre Stärken entfalten können. Sie sind nicht nur Lern-, sondern auch Lebensorte. Durch die Netzwerkarbeit können die hervorragenden Konzepte der Schulen, gerade in den Bereichen Sprachförderung und Inklusion, auch weiteren Schulen zugutekommen“, so Ministerin Löhrmann, die den Wettbewerb in NRW unterstützt. Read more

Wer meint, dass Holocaust und Hoffnung nicht zusammenpassende Wörter sind, den belehrte Halina Birenbaum im Forum der Gesamtschule Wulfen eines Besseren. Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus war die Holocaust-Überlebende einer Einladung der Schule gefolgt und erzählte den zahlreich erschienenen, jungen Schülern aus den Jahrgangsstufen 10 bis 13 in beeindruckender Weise von ihrer schicksalträchtigen Geschichte. Begleitet wurde sie von ihrer Enkelin Yael Birenbaum.
Halina Birenbaum lächelte kurz. Dann begann sie ohne Bitterkeit zu sprechen, während die Zuhörer regelrecht an ihren Lippen hingen: „Die Vermittlung der Wahrheit über Auschwitz ist eine große Lehre, eine große Antwortsuche. Man fragt mich immer wieder, woher ich die Kraft schöpfe, mich mit diesen grausamen Erinnerungen und den Schauplätzen der Vernichtung auseinanderzusetzen. Ob diese keine negative Wirkung auf mich haben? Wie es dazu kam, dass die Deutschen so geworden sind, und ob andere heute auch zu solchen Menschen werden könnten?“ Das Gute und die Liebe könnten in jedem Menschen entstehen, genauso wie das Böse bei jedem Menschen zutage treten könne, unabhängig von seiner Herkunft, Konfession, Religiosität. Davon habe sie sich mehrmals in ihrem Leben überzeugen können.