Rund 1200 Wulfener Gesamtschüler und ihre Lehrer legten Freitagvormittag das Diplom in rheinischem Frohsinn ab. Und dies anfänglich ganz ohne das Wissen unseres Schulleiters Johannes Kratz. Denn dieser wurde nach monatelangen geheimen Planungen mit einem riesigen und prächtigen Festumzug überrascht und in den Ruhestand verabschiedet.

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Dabei spielte sogar das Wetter mit. Kurz nach dem Start des Festumzuges klarte der Himmel auf und es hörte auf zu regen. So blieb es dann auch bis zum Ende des Umzuges. Zum Hofstaat gehörte auch Abteilungsleiterin Hildegart Steffens, die seit 30 Jahren in der Schulleitung tätig ist und ebenfalls mit Johannes Kratz in den Ruhestand geht.
„Meine lieben Schüler und Kollegen, ich bin zutiefst gerührt. Mir fehlen die Worte. Diese Überraschung ist Euch gelungen. Als gebürtiger Rheinländer und bekennender Karnevalist bin ich damals nach Westfalen gekommen. Mit einem solch hervorragenden Umzug habe ich hier nie gerechnet. Dafür habt Ihr heute das Diplom rheinländischen Frohsinns erworben“, bedankte sich Johannes Kratz und war zu Tränen gerührt.

Fünftklässler spielen für Senioren

GSW Musical SeniorenMit dem Musical „Drei Wünsche für die Fee“ präsentierte die Musical-AG des 5. Jahrgangs im Forum der Gesamtschule Wulfen unter der Leitung von Musiklehrerin Annegret Hüls den Besuchern aus dem AWO-Seniorenheim Wulfen-Barkenberg eine Kostprobe ihres Könnens und erntete dafür langanhaltenden Beifall.GSW Musical Huels„Es war alles so fröhlich und heiter. Locker und unbedarft bewegten sich die jungen Künstler auf der große Bühne“, freute sich Schulleiter Johannes Kratz über die gelungene Vorstellung.GSW Musical Buehne

GSWSommernachtstrraum Ank�ndigung

Am Dienstag, 14. Juni, führen der Literatur- und der Musikkurs des 12. Jahrgangs der Gesamtschule Wulfen im Forum des Schulgebäudes das Theaterstück „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare auf.

Die Vorstellung beginnt um 19 Uhr. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 3 Euro, Schüler sind frei.

Die Karten gibt es im Vorverkauf im Sekretariat der Schule oder an der Abendkasse.

„Anstatt sich mit Kunst oder Musik zu befassen, haben sich 26 Schüler sich dazu entschlossen in diesem Jahr ein Theaterstück zu erarbeiten und vor ihren Mitschülern und für die Eltern vorzuspielen. Die Schüler haben alles, von Kostümen bis Bühnenbild, selber entworfen und angefertigt“, sagt Johannes Kratz, Leiter der Gesamtschule Wulfen.

„Rechtsextremismus passt sich an. Umso wichtiger sind ständige Wachheit, rechtzeitige Vorbeugung und konsequente Abwehrmaßnahmen“, sagt Johannes Kratz, Leiter der Gesamtschule Wulfen.

GSW Parcour gegen Rechts

Kinder und Jugendliche bräuchten ein Gespür für rechtes Gedankengut. „Unser Parcours gegen Rechts erklärt an vier Stationen die Hintergründe zu modernen rechten Symbolen, entlarvt rechtes Gedankengut in Schülerzeitungen, Musik und anderen Veröffentlichungen und bietet Gegenar­gumente gegen rechten Populismus“, sagen die beiden Initiatoren Christian Krebs von der Jugendförderung der Stadt Dorsten und GSW-Beratungslehrer Ingo Gerle.

An mehreren Stationen zu verschiedenen Schwerpunktthemen setzten sich 160 Schüler des 9. Jahrgangs der Gesamtschule Wulfen an zwei Tagen intensiv mit dem Thema Rechtsextremismus ausein­ander.

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„Die kulturelle Bildung unserer Schüler ist eines unserer wesentlichen Bildungsziele“, sagt Johannes Kratz, Leiter der Gesamtschule Wulfen. Deshalb besuchte der 6. Jahrgang, das sind rund 180 Schüler, die Steampunk-Oper „Klein Zaches, Genannt Zinnober“ nach E.T.A. Hoffmann.

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Im Musiktheater im Revier erlebten die Schüler eine fantastisch-rockige Aufführung“, so Kunstlehrerin und Kulturbeauftragte der Gesamtschule Wulfen Katrin Block. Das Orchester spielte gemeinsam mit der Steampunk-Band Coppelius zwischen riesigen rauchenden Zahnrädern, was Begeisterungsstürme bei den jungen Zuschauern auslöste.
Inhaltlich handelt das Stück von dem aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Fiesling Klein Zaches, der durch einen gut gemeinten Zauber die Chance erhält, sein absonderliches Äußeres durch angenehmes Wirken, Güte, Fleiß und Zuvorkommenheit wettzumachen. Doch er lässt seine Möglichkeiten ungenutzt. Begleitet wurde der Theaterbesuch auch von Musiklehrerin Stefanie Gruber-Hemmelmann: „Das ist die weltweit erste Steampunk-Oper und deshalb handelt es sich um ein ungewöhnliches Projekt für einen klassischen Opernbetrieb.“ Sie lobte zudem die kreative Umsetzung. Die Akteure hätten zur freudigen Überraschung des Publikums die Bühne in eine akustische Dampfmaschine verwandelt, so die Musikpädagogin weiter. Um den Inhalt besser verstehen zu können, hatten die Schüler aus Wulfen im Vorfeld an einem Workshop zum Stück teilgenommen, der vom Gelsenkirchener Theaterteam angeleitet wurde.
Die Gesamtschule Wulfen nimmt am Modellprogramm für kreative Schulen teil. Daher werden diese Besuche von der Kulturagentin Ariane Schön unterstützt.