Darstellen und Gestalten: Wichtiger Beitrag zur ästhetischen Bildung

Kunst und Musik sind klassische Schulfächer. An der Gesamtschule in Wulfen kann man seit vielen Jahren zusätzlich das Unterrichtsfach „Darstellen und Gestalten“ wählen.

Der Lernbereich enthält Elemente aus Deutsch, Sport, Kunst und Musik, die miteinander kombiniert werden. „Einer unserer schulischen Höhepunkte ist der ganztägige Projekttag mit allen Schülern, die dieses Fach belegen“, sagt Schulleiter Johannes Kratz.

350 Schüler aus den Jahrgängen 6 bis 10 sowie alle Fachlehrer haben sich jetzt mit dem Motto „Im Weltall“ beschäftigt.  „Unsere Schüler haben erstmalig alle in Gruppen zu dem gleichen Thema gearbeitet und dann ihre Choreografie am Nachmittag präsentiert. Die beste Choreografie wurde durch eine Jury prämiert.

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Alle Mitglieder der Siegergruppe be­kom­men einen Kinogutschein“, so Anne Herding, die Fachkon­ferenz­vorsitzende. Das neue Konzept des DG-Tages habe wun­derbar geklappt, lautet ihr Resumee. Besonders die jahrgangs­gemischte Zusammensetzung der Gruppen habe neue Impulse für die jungen Akteure gesetzt. Die Arbeit an einem gemein­samen Thema führte auch dazu, dass diese für alle Schüler vergleichbar und nachvollziehbar wurde.

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GSW-Schüler sehen „Zigeuner-Boxer“ in Marl

GSW Zigeunerboxer1Die Gesamtschüler aus Wulfen sahen ein anspruchsvolles, sehr konzentriertes Kammerspiel.

Der 10. Jahrgang der Gesamtschule Wulfen besuchte das Einpersonenstück "Zigeuner-Boxer" im Theater Marl. „Unsere Schüler behandeln zurzeit den Nationalsozialismus.

Dieses Stück führt ihnen sehr eindrucksvoll vor Augen, in welcher Seelennot sich die Menschen in der Zeit des Nazi-Regimes befunden hatten“, sagte Schulleiter Johannes Kratz.

Die Fahrt wurde durch die finanzielle Unterstützung des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ ermöglicht.

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Auschwitz Gedenktag an der GSW

Am 27. Januar 2015 jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee zum 70. Mal. Dieser Tag ist seit 1996 offizieller deutscher Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus und nach Erklärung der Vereinten Nationen seit 2005 Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

In unserer Schule waren aus diesem Anlass die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge EF und Q1 zu einer Unterrichtsveranstaltung ins Forum eingeladen. Gemeinsam haben wir uns einen Film zum Thema angeschaut:

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Das Leben ist schön (Originaltitel: La vita è bella), Film von Roberto Benigni, Italien 1997.

„Die Tragikomödie spielt am Rande des Zweiten Weltkriegs(….). Die erste Hälfte erzählt davon, wie der jüdische Italiener Guido sein Leben auf humorvolle Weise meistert, seiner „geliebten Prinzessin“ Dora den Hof macht und sie schließlich als Ehefrau gewinnt. Während Dora in einer italienischen Kleinstadt als Lehrerin tätig ist, betreibt Guido eine kleine Buchhandlung, in welcher der gemeinsame Sohn Giosuè bisweilen mithilft. (…)

Dann folgt „die Deportation von Guido und Giosuè in ein nationalsozialistisches Konzentrationslager. Dora lässt sich freiwillig ebenfalls in das Lager bringen, dessen Insassen unter unmenschlichen Bedingungen zu schwerer Arbeit gezwungen werden. Um seinen Sohn zu beschützen und ihn vor der grauenvollen Realität zu bewahren, erzählt ihm Guido, der Aufenthalt sei ein kompliziertes Spiel …“ Der Film endet mit der Deportation der Lagerinsassen, der Flucht der Lageraufseher und schließlich mit der Ankunft amerikanischer Soldaten. Dora und der kleine Giosuè überleben. (http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Leben_ist_schön, 21.1.2015)

Durch den Film wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie plötzlich das eigene Leben zerstört werden konnte, wie unmöglich ein Leben mit eigenen Hoffnungen, Plänen und Wünschen werden konnte und wie wehrlos der einzelne der Gewalt der Nationalsozialisten ausgeliefert war. Einige Schülerinnen und Schüler übten allerdings auch Kritik an dem Film, weil er ihnen zu lustig erschien, weil man zu viel lachen musste. Das sei dem Ernst der historischen Wirklichkeit nicht angemessen. In diesem Zusammenhang kam die Frage auf, wo Grenzen der komödiantischen oder satirischen Darstellung seien – ein Anklang an die aktuelle Diskussion über die Mohammed-Karikaturen in der französischen Satirezeitschrift “Charlie Hebdo“.

Gesamtschule Wulfen wird „Schule der Zukunft“

Die Gesamtschule Wulfen wird als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet.

Getragen wird die Kampagne vom Umwelt- und Schulministerium NRW. Die landesweite Koordination liegt bei der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA).

GSW Johannes Kratz Querformat 2 Hände

„Wir verfolgen schon seit langem die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, freut sich Schulleiter Johannes Kratz über die positive Nachricht. „Unsere Schüler unterstützen beispielhaft in ihrer Projektarbeit  durch ihr achtsames und vorsichtiges Verhalten die energetische Sanierung unseres Schulge­bäudes“, so Kratz weiter.

Dafür wurde der GSW bereits zweimal der Klimaschutzpreis der Stadt Dorsten verliehen und sie wurde beim bundesweit angelegten Wettbewerb Klima und Co“ in Berlin als Sieger geehrt.

Die Kampagne "Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit" bietet die Möglichkeit für Schulen, Kitas, außerschulische Partner und Netzwerke Arbeitsweisen zu vermitteln, die die Gestaltungs­kompetenz der Schüler fördern, sowie Kooperationen und Vernetzung mit vielen Partnern zu unterstützen.

„Es ist unser erklärtes Ziel“, erläutert Johannes Kratz, „unsere Schüler auf die Zukunft vorzubereiten, indem wir ihnen das Wissen vermitteln, das sie für einen guten Start ins Berufsleben benötigen. Wir bereiten junge Menschen auf ein Leben als aktive Bürger in einer globalen Welt vor.

Denn nur eine nachhaltige Entwicklung, die sowohl die Interessen der heutigen als auch der kommenden Generationen auf der ganzen Welt berücksichtigt, ermöglicht eine gerechte Zukunft für alle.“ Zurzeit befinden sich alle Klassen in der Vorbereitung der kommenden Projekttage zum Thema nachhaltige Entwicklung. Diese werden in der Woche vor den Osterferien 2015 stattfinden.

Lesung für den 5. Jahrgang

Begeisterte 5. Klässler der Gesamtschule Wulfen hängen an den Lippen der Buchautorin

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Foto: GSW

Die Regale mit den Sachbüchern der Bibi am See, die sich auf Rollen befinden, wurden schnell zur Seite geschoben und so wurde aus dem Lernort rasch eine gemütliche Veranstaltungslounge. Britt Glaser war gekommen, um den Schülern des 5. Jahrgangs aus ihrem aktuellen Fantasy-Roman „Das Herz von Arkamoor“ vorzulesen. Im warmen Licht der grünen Bibi-Leselampe entführte sie jeweils im Stundentakt insgesamt 180 Schüler in die Welt ihres Jungendromans.

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Foto: GSW

 

Nach jeder Leserunde beantwortete sie die Fragen der Kinder. „Dabei traf sie den Nerv der jungen Zuhörer, denn ihr Buch war nach der Veranstaltung sofort entliehen und es liegen mehrere Vorbestellungen vor“, sagt Olaf Herzfeld, Leiter der Bibi am See. Aufgrund des großen Anklangs bei den gleichermaßen begeisterten Schülern und Lehrern haben Britt Glaser und Olaf Herzfeld vereinbart, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen wird.

Streitschlichter feiern Jubiläum

Geschrieben im Rahmen des offenen Angebots "digitale Schülerzeitung"

von Nele Czerlitza, 10.6

Bild Streitschlichter
Foto: GSW

Das Streitschlichter- Projekt gibt es nun schon seit 10 Jahren an der GSW.

Das Streitschlichter – Team setzt sich zusammen aus Schülerinnen und Schülern der Schule. In Konfliktsituationen können Schüler/innen die Hilfe der Streitschlichter in Anspruch nehmen. Dies tun sie vor allem dann, wenn der Streit bereits so schlimm ist, dass er nicht mehr ohne Hilfe von „außen“ bearbeitet oder gelöst werden kann.

Die Streitschlichter/innen helfen den Schüler/innen dann, die Konflikte zu lösen, so dass alle Beteiligten zufrieden sind. Ob man nun Streit mit einem Freund oder gar Cliquenstress hat, die Tür steht immer offen.

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Busbegleiter sorgen für gutes Klima

20 GSW-Schüler mit Urkunden ausgezeichnet

GSW Busbegleiter
Foto: M.Kolks

Durch das freiwillige Engagement von Busbegleitern der Gesamtschule Wulfen wird der tägliche Weg zur Schule für alle Verkehrsteilnehmer so sicher und angenehm wie möglich. Burkhard Möcklinghoff, stellvertretender Schulleiter, zeichnete 20 Schüler mit einem Zertifikat, einem Ausweis und einer Schirm­mütze in einer Feierstunde aus. „Ihr seid nun verant­wortungsvolle Botschafter unserer Schule“, sagte er. Vorausgegangen war für alle Helfer eine mehrwöchige Schu­lung, in der sie gelernt haben, bei schwierigen Situationen im Bus einzugreifen und Streit zu schlichten. Denn Schüler können bestimmte Situationen besser als mancher Erwachsene abschätzen und entsprechend auf ihre Mitschüler einwirken.

„Unsere Schüler, die sich für diese Aufgabe gemeldet haben, verfügen über ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, Zivilcou­rage und Bereitschaft, sich für andere einzusetzen. Sie passen beim Einsteigen auf, dass die Kleinsten sicher in den Bus kom­men und sorgen maßgeblich dafür, dass für alle der Schultag entspannt beginnen kann“, lobt Schulleiter Johannes Kratz das ehrenamtliche Engagement der jungen Helfer. Ausgebildet werde seit 2005, und über den gesamten Zeitraum habe man sehr gute Erfahrungen gemacht. Außerdem stellte sich ein weiterer positiver Zusatzeffekt ein: Es gäbe in den Bussen kaum Vandalismus­schäden. „Die Ausbildung von Busbegleitern ist ein vorbeugendes Pro­jekt und ist nicht aus der Not geboren“, ergänzt Möcklinghoff. „Wir wollen, dass auch junge Menschen bereits hinsehen, mutig sind und anderen helfen.“

Reading Skills Competition 2014

Am Dienstag, 02.12.2014 fand der englische Vorlesewettbewerb „Reading Skills Competition“ in Jg. 7 statt.

Die Platzierten:

readingFoto: GSW

  • 1. Platz: Raik Helm (7.2) und Marina Stenzel (7.2)
  • 2. Platz: Luke Capelan (7.5) und Fidan Ünlü (7.4)
  • 3. Platz: Jona Hattendorf (7.6) und Katharina Antpöhler (7.1)
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