Gesamtschüler aus Wulfen spenden Blut

„Mit einem ‚Pieks‘ Leben zu retten, das ist mit einer Blutspende möglich“, sagt der Leiter der Gesamtschule Wulfen, Hermann Twittenhoff. Daher hatten seine Schule, das Deutsche Rote Kreuz und die DKMS gemeinnützige GmbH (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) zu einer großen Blutspende­aktion und einer Stammzellen-Bestimmung eingeladen. „43 Blutkonserven konnten entnommen werden, 33 der Spender waren Erstspender. Die Typisierung der Stammzellen war mit 87 Personen auch super besucht“, freuten sich die Initiatorinnen Rahel Steinbeck und Kathlen Schwane. Das Deutsche Rote Kreuz und die DKMS waren mehr als zufrieden und möchten ihren Einsatz gerne wiederholen. Es gebe immer wieder Situationen, in denen Menschen zum Überleben das Blut eines anderen Menschen bräuchten, so Hermann Twittenhoff weiter: „Jeder von uns. Sei es durch einen Unfall, eine Krankheit oder eine Operation. Dann zählt jede freiwillige Blutspende.“ Die Typisierung der Stammzellen wurde vom Biologie-Leistungskurs durchgeführt. Die Schüler hatten gerade das Thema DNA und auch Knochenmarkspende im Unterricht besprochen. Unterstützt wurden sie von den Schulsanitätern, die Rahel Steinbeck ausbildet. Die Schulsanitäter waren auch als Helfer bei der Blutspende eingeteilt. Neben dem klassischen Erste-Hilfe-Wissen wurden im Schulsanitätsunterricht auch Themen wie Blutspende, Knochenmarkspende und Organspende behandelt. Genügend Blutspender zu finden, sei besonders schwer, meinte Gesamtschullehrer Olaf Herzfeld, der selbst bislang 35 Mal gespendet hatte und diese Maßnahme bereitwillig unterstützte. Der langfristige Trend mache ihm größere Sorgen: Jahr für Jahr gebe es weniger Spenden. Daher begrüße er die Aktion in der Gesamtschule Wulfen sehr.

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