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Vom 28. November bis 08. Dezember 2007 bin ich als Vertreter der Gesamtschule Wulfen zusammen mit Andrea Kortemeyer und einer Delegation der Kirchengemeinde St.Martin in Raesfeld nach Edéa geflogen, um mit den Verantwortlichen des Collège St.Pie X Gespräche darüber zu führen, wie der Plan, einen Sportplatz neben der Schule zu bauen, verwirklicht werden kann.
Wir haben die Schule besichtigt und uns das vorgesehene Gelände für den Sportplatz angesehen sowie mit der Schulleitung das weitere Vorgehen abgestimmt.Schließlich haben wir mit dem dortigen Schulleiter Abbé Antoine Ekamé und dem uns bekannten Deutschlehrer, Jean de Dieu Um, ein gemeinsames Konto „Gesamtschule Wulfen-Collège St.PieX“ eingerichtet.
Wir warten nun gespannt auf die ersten Bauschritte in Edéa.
Wir alle waren sehr beeindruckt von dem herzlichen Empfang in der für uns völlig neuen und fremden Welt. Das Klima mit großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit hat uns auch körperlich einiges abverlangt.Das volle Programm vom ersten bis zum letzten Tag hat uns mit einer unglaublichen Fülle von Eindrücken überhäuft.
Täglich erlebten wir alle Facetten dieses afrikanischen Landes. Bei Besuchen in umliegenden kleinen Gemeinden, bei einer Grundschule und in einem Waisenheim begegneten und spürten wir Armut und Reichtum, Freude und Trauer, Wut und Begeisterung, Verzweiflung und Herzlichkeit. Selten habe ich in einem Land so viele Menschen und ihre Schicksale in so kurzer Zeit kennengelernt wie in Edéa in Kamerun.
Dies alles konnten wir erleben, da wir täglich mit vielen Einheimischen zusammenkamen und wir nie als Touristen angesehen wurden, sondern immer und überall als gerngesehene Freunde, natürlich auch mit der Hoffnung auf Unterstützung. Als wir beim Besuch im Waisenhaus die dortigen Lebensbedingungen sahen, haben wir uns spontan entschlossen, dort ein weiteres Hilfsprojekt zu beginnen.
Ich finde es toll, dass sich die Gruppe „Schülerladen-Case Créole“ nach meinem Bildvortrag in der Schule und meinen Erzählungen ganz schnell entschieden hat, dem Waisenhaus finanziell zu helfen.
von Arno Hartmann
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