Suchtprävention

Suchtprävention an der Gesamtschule Wulfen

"Unser Anliegen ist es, das "Ich" der jungen Leute zu stärken, ihr Selbstwertgefühl aufzubauen".

"Wir reagieren nicht, weil wir vielleicht einige Jugendliche beim Rauchen gesehen haben, sondern unser Ziel ist die Prävention und Aufklärungsarbeit."

Wir arbeiten dazu eng mit der Drogenberatung Westvest zusammen.

M. Reuer
M. Zöllner

MOVE-Konzept

Verhaltensveränderung entsteht nicht von jetzt auf gleich, sondern entwickelt sich über einen längeren Zeitraum und durchläuft dabei verschiedene Stadien. Diesen Prozess haben Prochaska, Di Dlemente u.a. (TTM) besonders anschaulich beschrieben (siehe Graphik). MOVE hilft dabei, das jeweilige Veränderungsstadium zu erkennen, passend zu agieren und „auf dem Weg nach oben“ zu begleiten. So nähert man sich einem „absichtslosem“ Menschen eher mit kleinen Gesprächsimpulsen – alles darüber hinaus würde schnell zu Widerstand führen – während sehr im Unterschied dazu in der Phase der Vorbereitung ganz konkrete Zielabsprachen und Umsetzungsmöglichkeiten zu erörtern sind. Ein Rückschritt kann Bestandteil dieses Veränderungsprozesses sein und bedeutet nicht Aufgabe der Veränderung sondern eine Lernerfahrung, auf die aufgebaut werden kann. Das Veränderungsmodell TTM dient den Beratenden als Orientierung für die passenden Interventionsschritte. Der zu Beratende (sei es ein Jugendlicher, ein Elternteil oder eine Mitarbeiter/-in) entwickelt seine eigene Veränderung („Verbesserung“ des Verhaltens) – auf das, was man sich selber sagen hört, hört man am bekanntlich am besten. Eine Beratung im Sinne von MOVE unterstützt beim Herausfinden und -Filtern eigener Einschätzungen, eigener Ideen und Vorhaben. Die Beratung begleitet und ergänzt diesen Selbstreflektionsprozess.

MOVE vermittelt das Stadienmodell TTM und die Prinzipien der „Motivierenden Gesprächsführung“ nach Miller und Rollnick.