Case Creole – Schülerladen

B e r u f s o r i e n t i e r u n g  im  Fach  A n g e w a n d t e  B ü r o k u n d e

Die "CASE CRÉOLE" -übersetzt: „das kreolische Haus"- beherbergt seit März 2001 ein wirkliches Schülerunternehmen, einen Laden von Schülern für ihre Mitschüler gemacht, in dem Jugendliche aus den Jahrgängen 9 und 10 mit gleichaltrigen Mitschüler(inne)n mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusammenarbeiten.

Hefte, Bleistifte, Geodreiecke, Tintenpatronen, Zirkel... verkauft wird alles, was man als Schüler im Unterricht braucht. Und das an jedem Schultag in den beiden großen Pausen und an den „Langtagen" auch in der Mittagspause im Schülerladen „CASE CRÉOLE" im Eingangsbereich der Mensa.

Die Idee eine Schülerfirma zu gründen entstand im Rahmen des Wahpflichtbereichs II im Fach „Angewandte Bürokunde" (ABK) im Jahr 2000.

Während des zweijährigen Projektunterrichts kommen die Schüler mit allen Tätigkeiten in Berührung, die im Einzelhandel anfallen, angefangen bei der Sortimentsgestaltung über die Werbung bis hin zur Buchführung.

Zusätzlich werden verschiedene Projekte von der Schülergruppe durchgeführt, in welchen innovative Geschäftsideen realisiert werden. Das Starterpaket für die neuen Fünftklässler gehört bereits zum Standardprogramm, das jedes Jahr - zur großen Freude der Eltern - angeboten wird.

Eine beliebte Aktion am Valentinstag: Schüler und Schülerinnen können ihrer „Herzdame" oder ihrem „Herzbuben" über die „CASE CRÉOLE" eine Rose zukommen lassen.

Ferner gab es schon mehrere abendliche Kabarettveranstaltungen für Eltern und Lehrer, die vom Schülerladen geplant und durchgeführt wurden.

Die erzielten Gewinne kommen kinder- und bildungsbezogenen Projekten in Nicaragua, Guatemala, Kamerun und neuerdings auch Haiti zugute.

Löhne und Gehälter gibt es im Schülerladen nicht. Jeder arbeitet freiwillig und ehrenamtlich während des Unterrichts und in der Freizeit mit.